20 mars 2007

Home – Accueil الرئيسية

TUNISNEWS
7 ème année, N° 2493 du 20.03.2007

 archives : www.tunisnews.net


Le Parti Vert Européen: Soutien pour le parti « Tunisie Verte » Das tunesische Observatorium für Demokratie und Menschenrechte Tunesien: Es reicht 51 Jahre Diktatur AFP: Alger veut prévenir une escalade de la violence islamiste Neue Zürcher Zeitung: Maghreb und Sahel als neues Afghanistan? – Der islamistische Terrorismus geht in der Region in die Offensive The Washington Post: Imagining Otherwise In Egypt – Opposition Campaign Embodying Bush Vision Now Lies in Pieces Le Temps ( Suisse): Henry Kissinger: «Il faut parvenir à une issue de compromis en Irak»


 

European Green Party/EFGPaisbl    

6th COUNCIL MEETING  

Berlin, 16-18 March 2007

Adopted resolution

 

 

Soutien pour le parti « Tunisie Verte »

 

 

Le Parti Vert Européen, suite à sa déclaration du 15 Octobre 2006 de Genève, affirme de nouveau son soutien total pour le parti « Tunisie Verte » et invite le gouvernement Tunisien, suite au récent contact, à reconnaître et légaliser immédiatement le parti « Tunisie Verte ».

 

 

N.B : Cette motion a été traduite de l’anglais par les soins de « Tunisie Verte ». 


 

Pressemitteilung

 

Tunesien: Es reicht 51 Jahre Diktatur

 

Tunis den 20März 2007         

 

Am heutigen Tag 20 März 2007  feiert Tunesien Mit einer gemischten Bilanz   den 51. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit von Frankreich.

 

Der 51.Jahrestag der „Unabhängigkeit“ Tunesiens gibt uns Anlass, das Volk Tunesiens und alle seine Mitbürger im In- und Ausland zu begrüßen, unsere Bewunderung und Hochschätzung für die Märtyrer des Kampfes für die Wahrheit, Gerechtigkeit und Freiheit in unserem geliebten Tunesien zum Ausdruck zu bringen.

Wir begrüßen unsere standhaften verhafteten politischen Gefangenen, an ihrer Spitze abdulhamid Jelassi, Sahbi Atig, Sadok Chourou, Mohamed Abbou, Bouraoui Makhlouf, Hedi Ghali, Ajmi Lourimi, die seit über Sechzehn Jahren mit erhobenen Häuptern und  voller Glauben auf den Tagesanbruch warten. Wir begrüßen diese Führungskräfte und alle anderen verhafteten, standhaften Helden Tunesiens und sind ihnen zu Treue und Beistand verpflichtet. Ebenso begrüßen wir alle anderen Zehntausende unserer mutigen ehemalige politischen Gefangenen, die aus dem kleinen Gefängnis in das große Gefängnis entlassen wurden, die nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis den bösartigen Verfolgungen und Schikanen der Sicherheitsapparate, dem Hunger  und der Angst ausgesetzt sind und in beispielloser Standhaftigkeit  der Herausforderung widerstehen.

Unser unendliche Dank gilt den Menschenrechtsorganisationen, unter anderen dem tunesischen Verein zur Unterstützung der politischen Gefangenen, der tunesischen Liga für die Verteidigung der Menschenrechte, dem Nationalen Freiheitskomitee, dem Präsidium der Anwaltskammer, Amnesty International, Human Rights Watch, der Internationalen Vereinigung für Rechtsanwälte.

Trotz der Krise und des Schreckens, trotz des Wahnsinns des Regimes und seines Versuches, die gesamte Gesellschaft zu vereinnahmen und jeden erhobenen Kopf zu zerschlagen, konnte eine kluge und weise Gruppe ihre Augen öffnen und  anfangen, die Tragödie zu verstehen. Sie schlossen sich den einigen wenigen, die durch dies alles ihre Wachsamkeit nicht eingebüßt hatten und die von Zeit zu Zeit eine Schrift des Protestes veröffentlicht hatten, an. Den Menschen war die Tragödie, welche Katastrophe Tunesien heimgesucht hat, ab  Mitte der neunziger Jahre bewusst geworden. Die Ziele des Regimes wurden von Tag zu Tag   klarer und deutlicher und man hat endlich verstanden, dass das Regime durch die Zerschlagung der islamischen Bewegung das Rückgrat der Gesellschaft brechen wollte, um zur absoluten Herrschaft zu gelangen. Es ist offenkundig geworden, dass Demokratie und Ausgrenzung nicht miteinander vereinbar sein können. Das Bewusstsein , dass  Demokratie und  Ausgrenzung von gesellschaftlichen Gruppen, auch wenn sie eine Minderheit darstellen, nicht vereinbar sind, zeigt den Menschen noch deutlicher, welcher fatale Widerspruch im Verhalten des Regimes steckt, das die gesamte Gesellschaft von den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen ausgrenzt. Parallel zu der breit angelegten politischen Unterdrückung verlief eine organisierte Plünderung des Volksvermögens. Der Personenkreis um den Präsidenten bereicherte sich in einem blitzschnellen Tempo, Schwarzhandel,  Wirtschaftskriminalität und  Korruption breiteten sich aus, gleichzeitig stieg die Arbeitslosigkeit und wuchs die Armut und das nationale Kapital zog sich in diesem wirtschaftlichen Klima zurück. Diese Tatsachen stehen im Widerspruch zu der großen Lüge des tunesischen Regimes, das die ganze Zeit von Wirtschaftswunder spricht und sind der beste Bewies dafür, dass eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung ohne grundlegende politische Reformen nicht möglich ist. Auf dem Weg des Widerstandes gegen diese korrupte,  despotische Machtausübung wurden Tausende der Oppositionsgruppen, ungeachtet ihrer geistigen und ideologischen Herkunft, in die Gefängnisse des Regimes gesteckt. Das Regime unterscheidet nicht zwischen Nationalisten, Sozialisten, Gewerkschaftlern, Kommunisten, Liberalen oder Islamisten. Alle politische Oppositionelle sind für das Regime eine Gefahr, die das Regime vernichten möchte. Dies führte dazu, dass die Oppositionsgruppen  verstanden haben, dass die Demokratie nicht mit  Ausgrenzung vereinbar ist und dass sie mit- einander koalieren müssen in ihrem Kampf für die Demokratie und Freiheit und gegen die Diktatur. Aus dieser Überzeugung konnten die Oppositionsgruppen, egal ob sie Isalmisten oder Atheisten sind, den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen sich intensivieren und zu gemeinsamen Forderungen  gelangen. Die Stimmen im Lande sind lauter geworden und schlossen sich den Forderungen der Oppositionsgruppen an: allgemeine Amnestie,  Freilassung aller politischen Häftlinge, Abschaffung des willkürlichen Polizeiapparates und seiner Folterpraktiken, Einführung der Demokratie und Achtung der demokratischen Institutionen, Unabhängigkeit der Justiz und Herrschaft des Gesetzes. Diese Haltung der Bevölkerung und der politischen Oppositionsgruppen ist der beste Beweis dafür, dass die tunesische Gesellschaft durch ihre bittere Erfahrung mit der Diktatur und durch ihr ständiges Leiden unter diesem Regime reif ist für eine politische Wandlung zur  wahren  Demokratie, um eine Entwicklung in allen Lebensbereichen möglich zu machen. Tunesien macht zurzeit  eine Entwicklung durch, die mit Sicherheit zu  einem Kräftemessen mit dem Regime und zu einem Wandel zwingt. Der Wandel wird zu einem Schulterschluss der verschiedenen nationalen Kräfte, der Islamisten, Liberalen, Linken und der gesamten zivilen Gesellschaft führen,  der Druck der Straße wird wachsen und die bedingungslose Unterstützung des Regimes durch das Ausland aufhören.

 

Tunis den 20März 2007

Das tunesische Observatorium für Demokratie und Menschenrechte

Homepage: www.tunis-online.net

E-Mailadresse: info@tunis-online.net

 

* Mit der Verbreitung / Veröffentlichung diese Nachrichten werden sie den Opfern des tunesischen Regimes unterstützen 

 

Alger veut prévenir une escalade de la violence islamiste

 
AFP, le 20 mars 2007 à 12h45 Par Boubker BELKADI ALGER, 20 mars 2007 (AFP) – Les autorités, qui tentent de contrer l’escalade de la violence islamiste depuis le ralliement du GSPC à Al-Qaïda, ont multiplié les rafles contre ses réseaux urbains, accentué les ratissages des maquis par l’armée et relancé les procés des prévenus pour terrorisme. Les hommes du Groupe salafiste de prédication et de combat (GSPC), rallié depuis septembre à Al-Qaïda, sont repliés sur le quadrilatère kabyle, délimité par les villes de Boumerdès, Tizi-Ouzou, Béjaia et Bouira.
C’est une région montagneuse, difficile d’accès, dans laquelle les groupes armés peuvent se mettre à l’abri dans les nombreuses grottes disséminées dans ce maquis. L’armée multiplie les ratissages pour y débusquer les « derniers terroristes », dont le nombre est estimé à quelque 300 hommes par les autorités. Des moyens lourds, artillerie et hélicoptères, sont souvent employés dans cette traque.
Depuis l’annonce de son ralliement à la nébuleuse de Oussama Ben Laden, sous le nom de « Branche armée d’Al-Qaïda au Maghreb Islamique », le GSPC a revendiqué plusieurs attentats meurtriers en Kabylie et contre des transports de personnel d’entreprise américaine et russe travaillant en Algérie. Il a renvendiqué aussi des attaques contre des gendarmeries et des commissariats. Ces opérations, dont l’objectif est essentiellement « publicitaire », selon le ministre algérien de l’Intérieur, Yazid Zerhouni, ont fait depuis début mars au moins 34 morts, dont un Russe.
Les forces de sécurité ont annoncé de leur côté avoir abattu une vingtaine d’islamistes armés (dont 5 dimanche près de Bouira). Ils sont qualifiés de « criminels » dans les communiqués officiels. Le président Abdelaziz Bouteflika a réaffirmé sa détermination à « extirper le terrorisme à la racine », dans un message à son homologue tunisien, Zine El Abidine Ben Ali, à l’occasion de la fête nationale tunisienne. Il se référait au démantèlement en Tunisie en décembre-janvier d’un groupe terroriste lié au GSPC, qui se serait infiltré par la frontière algérienne.
Parallèlement, la police a accentué la pression sur les réseaux islamistes de soutien et de recrutement. Depuis le début de l’année, plusieurs dizaines de personnes ont été interpellées dans des rafles, parmi lesquelles des « repentis » qui avaient déposé leurs armes et des détenus graciés dans le cadre de la Charte de la réconciliation de février 2006.
Selon la presse, plusieurs dizaines de jeunes de 20 à 30 ans, auraient rejoint les maquis du GSPC, dont le fils de l’ancien N-2 du FIS (dissous) Ali Belhadj. Les tribunaux ont repris les procès en souffrance d’islamistes en fuite ou en détention, en prononçant des condamnations lourdes, allant jusqu’à la peine capitale. Quelque 170 affaires liées au terrorisme figurent au rôle du tribunal criminel d’Alger pour la session judiciaire de mai-juin. Des dizaines d’autres doivent être appelées en province.
Deux chefs islamistes: le fondateur du GSPC, Hassan Hattab, et le chef de la « zone Sahara » de ce groupe, Mokhtar Belmokhtar, dit Laouar (le borgne), ont été condamnnés à mort par contumace par le tribunal de Batna (est). Le tribunal de Boumerdès a de son côté condamné à mort lundi en leur présence, pour assassinat, un chef de groupe armé et cinq de ses adjoints, tandis que le tribunal de Constantine (est) condamnait huit islamistes, à 20 ans de prison chacun pour appartenance à un groupe terroriste.  

 

Maghreb und Sahel als neues Afghanistan? Der islamistische Terrorismus geht in der Region in die Offensive

 
Mit bin Ladins Segen nennen sich die algerischen Salafisten neuerdings «al- Kaida des islamischen Maghreb». Vorfälle in Algerien, Tunesien und Marokko lassen eine neue Welle des Terrorismus in der Region befürchten. Die Sahara und die schwachen Sahelstaaten dienen als Rückraum, der bereits mit dem Afghanistan der Taliban verglichen wird. Gaupp P. Madrid, Mitte März Nach Darstellung der marokkanischen Behörden ist am 11. März in Casablanca nur knapp eine Reihe von Terroranschlägen wie im Mai 2003 verhindert worden, als 12 Selbstmordattentäter 33 Personen mit in den Tod rissen. Der 23-jährige Abdelfetta Raydi, der sich, wie gemeldet, in einem Internetcafé in die Luft sprengte, und sein verletzter Komplize Yusef Chudri hatten offenbar auf Anweisungen gewartet, welche Ziele in der Stadt sie attackieren sollten. Im Februar hatten die marokkanischen Behörden wegen erhöhter Terrorismusgefahr Alarm geschlagen. Jetzt versicherte Premierminister Jettou, Marokko werde sich durch Attentate nicht von der Konsolidierung seines Demokratisierungsprozesses und von seinem Modernisierungsprojekt abbringen lassen. Weitere Verhaftungen in Casablanca Im Lauf der letzten Woche wurden in Casablanca neben Chudri mindestens 17 weitere Verdächtige verhaftet, und die Polizei entdeckte in einer schäbigen Dachwohnung, in der offenbar die Bomben für die verhinderten Anschläge gebastelt wurden, über 200 Kilo Sprengstoff. Raydi und 7 andere waren bereits in der Verhaftungswelle nach den Terrortaten im Mai 2003 festgenommen und verurteilt worden. Raydi erhielt damals wegen Zugehörigkeit zu einer extremistischen Organisation fünf Jahre Gefängnis, kam aber im vorletzten Jahr bei einem der üblichen königlichen Gnadenakte zu hohen Festtagen frei. Ob die Gruppe zu einer bekannten Terroristenorganisation gehörte, ist noch unklar. Die marokkanische Presse hat berichtet, Chudri habe Kontakt mit dem am 6. März in Casablanca verhafteten Saad Hussaini gehabt, der von der staatlichen Nachrichtenagentur MAP als «Militärchef» des Groupe islamique combattant marocain[100] (GICM) bezeichnet wird. Der GICM war sowohl in die Attentate vom Mai 2003 verwickelt als auch in die Madrider Bombenanschläge vom 11. März 2004, die vorwiegend von gebürtigen Marokkanern verübt wurden. Hussaini ist ausgebildeter Chemiker und gilt deshalb als Sprengstoffexperte; er kehrte 2002 aus Afghanistan nach Marokko zurück und wurde als einer der Organisatoren der Anschläge von Casablanca in Abwesenheit zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt. Mehrere der Madrider Täter stammten aus dem nordostmarokkanischen Tétouan, wo heute vor allem Kandidaten für Selbstmordattentate im Irak rekrutiert werden; laut Innenminister Benmoussa haben sich dort über 30 Männer aus dieser Stadt in die Luft gesprengt. Dennoch scheint die Regierung in Rabat Mühe mit der Einsicht zu haben, dass es in ihrem Land einen hausgemachten Terrorismus gibt; Regierungssprecher Ben- abdala jedenfalls machte letzte Woche geltend, Marokko sei tagtäglich bedroht «wegen der Situation in Nachbarländern und im Sahel», und warf Algerien vor, seine Grenze zum beabsichtigten Nachteil Marokkos schlecht zu bewachen. Vom GSPC zur Maghreb-Kaida Ganz unrecht haben die marokkanischen Behörden insofern nicht, als viele Fäden der jüngeren terroristischen Ereignisse im ganzen Maghreb bei den erfahrenen algerischen Extremisten zusammenlaufen. Der Groupe salafiste pour la prédication et le combat (GSPC), der nach zwanzig Jahren blutigen Kleinkriegs auch Präsident Bouteflikas «Versöhnungspolitik» getrotzt hat und mit etwa 800 Mitgliedern aktiv geblieben ist, nennt sich seit Januar mit dem Segen von bin Ladin und dessen Statthalter Aiman az-Zawahri «al-Kaida des islamischen Maghreb». Damit schliesst sich die Gruppe dem weltweiten Terror-Jihad an und erhebt zugleich Anspruch auf Führerschaft in der Region. Wenn diese Neudefinition aus rein algerischer Sicht auch als Schwächezeichen interpretiert werden kann, so muss sie in der Nachbarschaft – und darüber hinaus – als Bedrohung und als Vorzeichen einer möglichen terroristischen Eskalation wahrgenommen werden. In letzter Zeit jedenfalls hat sich der GSPC offensiv verhalten. In Algerien wagte sich die Gruppe mit Anschlägen auf Polizeistationen wieder auf das Terrain der Hauptstadt vor. Auch nahm sie ausländische Wirtschaftsinteressen ins Visier: Im Dezember wurden in einem Bus, der Angestellte der algerischen Filiale der amerikanischen Firma Halliburton transportierte, zwei Personen getötet und acht verletzt; Anfang März starben bei einem ähnlichen Bombenanschlag ein Russe und drei Algerier. In einer Verlautbarung brüstete sich die Maghreb-Kaida, damit sei die Behauptung der algerischen Behörden, sie hätten die Lage im Land unter Kontrolle, als Legende entlarvt worden. Die Vereinigten Staaten halten auch Anschläge auf den internationalen Luftverkehr mit Algerien für möglich. Dass die Salafisten ins Ausland ausgreifen, steht ausser Zweifel. Am Jahreswechsel wurde in Tunesien in Gefechten mit Militär und Polizei eine Terroristengruppe ausgeschaltet, die in Algerien ausgebildet worden war und von dort Waffen über die Grenze geschmuggelt hatte. Nach Festnahmen in Tétouan im Januar sprach die marokkanische Regierung von engen Verbindungen des GICM zu den algerischen Salafisten und zur Kaida; inzwischen soll ein Marokkaner aus Tanger in die Führung des ehemaligen GSPC unter Abu Musab Abdulwadud integriert worden sein. Amerikanische Satellitenbilder sollen gezeigt haben, dass die Maghreb-Kaida im Norden von Mali Trainingscamps an schnell wechselnden Standorten unterhält, in denen Leute aus dem Maghreb und der Sahelzone ausgebildet werden. Gegen die Salafisten werden nun offenbar von Algerien und Mali wüstenfeste Tuareg-Krieger mobilisiert. Schwierige Koordination der Abwehr Der Regionalisierung des islamistischen Terrorismus entspricht auf der andern Seite keine Zusammenarbeit der Maghrebstaaten bei dessen Bekämpfung. Vor allem die Feindschaft zwischen Algerien und Marokko im Westsaharakonflikt verhindert dies. Es sind deshalb ausländische Regierungen und Geheimdienste, vor allem die Amerikaner, die auf bilateralem Weg eine indirekte Koordination gegen die maghrebinische Kaida-Franchise anstreben. Dahinter steht die Befürchtung, im unwirtlichen Sahelgebiet könnte ein zweites Afghanistan entstehen, aus dem Terroristen in den ganzen Maghreb und weiter in westliche Länder geschickt werden – eine beunruhigende Vorstellung besonders auch für Spanien und Frankreich mit ihrer grossen Population von Immigranten aus Marokko und Algerien. (Source : Neue Zürcher Zeitung (Quotidien – Suisse), le 20 mars 2007)

Imagining Otherwise In Egypt

Opposition Campaign Embodying Bush Vision Now Lies in Pieces

 
By Anthony Shadid Washington Post Foreign Service CAIRO — For two decades, politics in Cairo, the Arab world’s greatest capital, had emulated the leadership of President Hosni Mubarak: occasionally tedious and rarely inspired. But seven years ago, as a sweltering summer began to break along the Nile, Cairo’s streets were jolted by the Palestinian uprising. Protests were organized, sometimes tolerated by the state. Activists collected aid for the Palestinians; peasant women, they recalled, were moved to donate gold bracelets, half-opened bags of rice, even squawking chickens. Then, on Sept. 10, 2001, at one of their demonstrations outside the downtown headquarters of Egyptian bureaucracy known as the Mugamma, a grim, Stalinist tribute to authority, a slogan was shouted. No one could recall ever hearing it at a protest. « Down with Hosni Mubarak! » one activist, Wael Khalil, remembered someone yelling. What followed was the emergence of the Arab world’s most ambitious democracy movement, coalescing in opposition to the taciturn Mubarak, now 78, a former air force commander who has ruled Egypt longer than any leader since Mohammed Ali, the 19th-century founder of the modern state. With its protests, banners and slogans, the largely secular, technically savvy movement represented what the Bush administration asserted was its vision of an effervescent Middle East, set to be transformed by U.S. strategy in Iraq and the world after the Sept. 11 attacks. Ironically, at almost every turn it was deep-seated opposition to American policies that rallied the protesters. Today, that movement is in shambles. Its most committed supporters admit to a lack of vision, an inability to capture the imagination of the Egyptian people. Its leadership is riven by disputes over everything from the veil to charges of corruption. The government has crushed its momentum with impunity, deploying the ubiquitous security forces to arrest scores of activists, intimidate others and signal to the rest that it will no longer tolerate unsanctioned protest. Across the divide, the government’s supporters and foes are unanimous in their belief that U.S. pressure for change, occasionally effective in the past, has now decisively subsided. « The sense of powerlessness is complete, » said Mohammed el-Sayed Said, a secular activist and writer who is trying to win permission to publish a new newspaper, the Alternative. « We’re back to the status quo we wanted to liberate the country from. » The arc of Egypt’s democracy movement is a story of the unraveling of American policy and the contradictions that always shaped it. In the end, activists and officials say, the Bush administration chose realpolitik over promise, courting allies such as Egypt in a region beset by conflicts in the Palestinian territories and Lebanon, war in Iraq and the specter of an ascendant Iran. The movement’s ebb and flow is also a story of Egypt — the fate of ideas in the face of power, and of change confronting the accumulated force of decades of authoritarianism and stagnation in a nation once the Arab world’s unquestioned leader. In the autumn of Mubarak’s rule, a generation of activists inherited a country that, simply put, was no longer political. It is a story that began with the slogan that the wiry, bearded Khalil heard in 2001. Spurs to Action « I loved it, » Aida Seif al-Dowla, a 51-year-old psychiatrist, said of the slogan as she sipped instant coffee in her cramped apartment near Cairo University. « It was a bit annoying, » she recalled. « People were ready to be outspoken on Palestine and not as outspoken about Egypt. How can you express solidarity with people who are struggling and you’re not struggling yourself? » From the heady days of Gamal Abdel Nasser, Egypt’s Arab nationalist president, through Mubarak’s long reign, the country’s often feeble opposition politics have revolved around two axes: leftist currents that joined Marxists, socialists and communists, and a more powerful Islamic movement often repressed by the state. Al-Dowla hailed from the left. Her communist uncle was imprisoned under Nasser. As a high school student, she watched police storm her apartment in 1972 to arrest her father, a socialist lawyer. An activist life followed, focused on promoting women’s issues, trying to ensure primary health care for the poor and, most prominently, assisting torture victims. « Their stories were endless, » she said, a note of awe in her voice. « Endless. » Then came the Palestinian uprising, or intifada, in September 2000, its images filtering across a landscape transformed by technology and energizing older activists such as al-Dowla. Al-Jazeera, the pan-Arab satellite television network, broadcast searing footage. A boycott of U.S. and Israeli goods was spread by the most modern of means: e-mail, the Internet and cellphones. The campaign gave rise to a student movement such as Cairo had not witnessed since the turbulent 1970s. What many saw as American aggressiveness in the wake of the Sept. 11 attacks propelled it forward. « We grew up under Nasser, so Palestine was part of our psyche, if you want, » al-Dowla said. « But there was this new generation, our kids who did not live this. This was the amazing thing, the new generation. » « Those were the first protests we went to, » said Alaa Seif, a stocky, bespectacled 25-year-old who did poorly in school but has a knack for computers, a testiness toward authority of any kind and the cockiness that comes with youth. It wasn’t until the U.S.-led invasion of Iraq in 2003, however, that Seif and his wife, Manal Hassan, felt inspired. Crowds indignant at the attack and Egypt’s alliance with the United States, including the passage of U.S. warships through the Suez Canal, surged into Cairo’s Liberation Square, converged on the ruling party’s headquarters and tried to move on the U.S. Embassy, where they were blocked by phalanxes of helmeted Central Security Forces conscripts. Seif remembered someone tearing down a banner for Mubarak. Khalil, the veteran activist, recalled the president’s portrait being set on fire. As the hours passed, anti-U.S. chants melded into a chorus of protests against Mubarak’s government. « I felt if we could keep that spirit for a while, we could challenge the government, » Khalil said. « The conclusions were unanimous in a sense: Let’s talk about Egypt. Let’s talk about dictatorship. Let’s talk about Mubarak. They’re part of the same story. » Birth of a Movement For 11 years, Abul-Ela Maadi has tried to win government approval for Egypt’s first Islamic, albeit moderate, political party. His shelves are cluttered with binders, packed with thousands of articles and interviews by him and his followers attempting to prove that his brand of politics has a place in the mainstream. Fond of Pierre Cardin suits and quick to smile, Maadi is a garrulous man whose friends defy categorization: Coptic Christians, devout Muslims, leftists and followers of both Nasser and the Muslim Brotherhood. For years, he invited them and others to his home, a first-floor apartment with a view of the Pyramids, to share iftar, the traditional meal that breaks the daily Ramadan fast. In November 2003, 22 people from across the spectrum attended, Marxists mingling with Islamic activists. After a sumptuous meal of stuffed pigeon and a soupy dish known as mulukhiya, they sat for hours over tea, addressing the question Maadi put forward. « What can we do? » he asked. In the months that followed, a journalist, Abdel-Halim Qandil, and others joined the group. They came up with a name, the Egyptian Movement for Change. But the question lingered, even as protests gathered force. In time, variants of it would prove most vexing for the emerging circle of activists: What could they do to transform the talk of a salon into a politics of the street? What role would the United States play? And how would the nascent group confront a state that, in times of crisis and perceived threat, proved itself all too willing to deploy the unassailable power of its security forces? A Brusque Warning As early as the 1990s, Egypt’s smattering of opposition newspapers had begun challenging the government. But by 2004, even as Maadi’s group formed and mounting protests voiced unprecedented criticism of a figure some simply call « the big man, » attacks on Mubarak were still a red line the news media had not crossed. That made the columns of Qandil, a fast-talking, ascetic-looking editor with glasses, even more striking. There was little metaphor in his writings, the usual tool of critical Arab media. Instead, in the months after the question posed at the Ramadan meeting, Qandil bluntly put to his readers the suspicions on everyone’s mind: Would Mubarak do away with any pretense that he presided over a republic and pass power to his son Gamal? In el-Arabi, a leftist opposition newspaper, Qandil suggested that father and son represented « a dual presidency. » Mubarak’s powers are « God-like, » he wrote, critically. Less than a month later — on Tuesday, Nov. 2, 2004 — a colleague dropped Qandil off at 3 a.m. near his home on the bustling road to the Pyramids. It was Ramadan again, the Muslim month of fasting when Cairo seems to stay up round-the-clock. A few minutes later, a car with four men barreled toward him and stopped. The men jumped out, blindfolded him and stuffed him in the back seat. The car then careened into Cairo’s warrens, passing checkpoints unhindered. « I thought I was a dead man, » Qandil recalled. During the hour-long ride, he remembered being given a clear message: « No more words about the big people, » he was told. Next time he would be killed. A few minutes later, one of the men answered his cellphone. « Yes, sir, » Qandil recalled him barking, as if answering an order. The car stopped on the outskirts of the city, on the road toward Suez. Qandil said the men stripped and beat him, stole his cellphone and the equivalent of about $100, then left him lying in the desert at the side of the road. He eventually caught a ride back and later filed a complaint against the Interior Ministry, which denied any role. « It will stay forever in the court, » he said glumly. In his sparse downtown office, at the top of stone stairs, each step worn into an arched bow, the editor became angry as he recalled the incident many now see as a turning point for those frustrated by increasingly brutish repression. The government is, of course, not a democracy, he said; that implies freedom. But it’s not a dictatorship, either, he added; that requires strength. « It’s more like the rubble, the debris left behind, » he said, his voice tinged with disgust. ‘Enough, We’ve Had It!’ The past, sometimes imagined, haunts Cairo. From taxis outside Qandil’s office, the songs of the late Abdel-Halim Hafez, with their woeful violin, drift along streets buckling under their own chaos. They mingle sometimes with the melodies of Um Kalthoum, a name usually uttered with nostalgia for the bygone era when Egypt reigned almost unchallenged in the Arab world. « Give me my freedom, set free my hands! » she sings in one popular song. « This regime hasn’t achieved anything in the last two or three decades, total stagnation in every aspect of life. You only need to walk a few minutes in the street, » said Osama Ghazali al-Harb, an academic and editor who eventually resigned from the ruling National Democratic Party in protest. Frustration mounted in his voice. « Everything has deteriorated. Everything! Everything! » In 2004, the anger of Harb, Qandil and others gave rise to a simple word: kifaya, enough. It was heard in taxis, drivers turning their engines off in the snarled and neglected streets. It was pronounced by activists enraged over the treatment of Qandil. It was whispered at the prospect of an unprecedented fifth term for Mubarak, who had once said he expected only to become head of Egypt Air or ambassador to Britain. And it was shouted at a protest that year that drew Seif, the young activist who began blogging about the demonstration, and al-Dowla, who recalled the word. « It picked up like this, » al-Dowla said, snapping her fingers. « Enough, we’re fed up! » she said. « Enough, we’ve had it! Enough, leave us! » The group formed during Maadi’s Ramadan iftar soon became known as Kifaya. It issued its first declaration, a manifesto critical of the United States and Israel, as well as « the repressive despotism that pervades all aspects of the Egyptian political system. » And on Dec. 12, 2004, the group held its first protest. The demonstration was the first to be aimed solely at Mubarak. More than 500 men and women stood silently in front of the Supreme Court, many with yellow stickers over their mouths or on their chests. « Enough, » the stickers declared in red. « It was like I was dreaming, » recalled George Ishaq, 68, a Christian high school principal who got his start as an activist during the 1956 Arab-Israeli war and soon became the group’s leader. « It was the first time Egyptian people could listen to another vision. » Ishaq shared the almost delirious optimism of others at that moment, the sense that the inviolable red line underpinning the government’s prestige had been erased. Lacking popular support and the legitimacy of past ideologies such as Arab or Egyptian nationalism, the government now depended for its survival, the activists believed, on the president’s Pharaonic stature. As that fell apart, so would the state. Qandil thought the government might begin to crumble if 100 people poured into the streets; others suggested it would take 1,000. Ishaq was similarly convinced of the state’s frailty. « Give me the TV for 24 hours, and I will change Egypt completely, » he said then. « The door of change is open, and no one can close it again. Never. » The Movement Flowers The months that followed in 2005 represented a flowering of Egyptian dissidence unlike any in a generation. The Muslim Brotherhood, Egypt’s oldest Islamic movement and, by far, the largest if also quiescent opposition group, began organizing protests; in a rare move, the Brotherhood and the largely secular Kifaya began reaching out to each other, shattering a long-held taboo. Ayman Nour, an opposition party leader who had been arrested in January, was released from prison in March (only to be convicted and, ailing, imprisoned again in December 2005). Egyptian judges pushed for judicial oversight of Egypt’s notoriously rigged elections. Every few weeks, a new group seemed to emerge: Youth for Change, Lawyers for Change, Writers and Artists for Change and, at one point, Peasants for Change, all of them seizing ground from Egypt’s coterie of ossified, co-opted and long ago legalized opposition parties. Banners cluttered the colonnaded marble facade of the Press Syndicate building. « No political reform without freedom of the press, » one declared. At demonstrations, some invoked Sheik Imam, a blind, beloved protest singer who died in 1995: « They live in the latest-style home, while we live 10 in a room! » Others spoke more dramatically: « My country, you need a revolution. » But even in those animated months of 2005, as U.S. officials pressured the Egyptian government to reform, activists began to worry. Why weren’t the protests — the 100 people Qandil hoped for — drawing bigger crowds? Some admitted that a paradox had begun to emerge in a country seemingly depoliticized by decades of slumbering civic life: The more freedom activists had, the more their lack of popular support was exposed. The Brotherhood, with a far greater ability to bring out numbers, was almost condescending, even as it tentatively took part. « People think about their livelihood before they think about freedom, » said Ali Abdel Fattah, a Brotherhood leader. « If there was hope protests would bring something, they would have been protesting a long time ago. » Even Ishaq, the Kifaya leader, acknowledged the challenge. « Our people are naive, » he said. Said, the secular activist and writer, was more direct. « A crisis is looming, » he said at the time. « We communicated the message, we expressed the mood, but that’s far from saying people support Kifaya and engage in the struggle in any real numbers. » Tomorrow: The movement fades. (Source : The Washington Post » (Quotidien – USA), le 18 mars 2007)

ETATS-UNIS. L’ancien secrétaire d’Etat sous la présidence de Richard Nixon évoque le conflit irakien et celui du Proche-Orient, la prolifération nucléaire et la Russie de Vladimir Poutine.

Henry Kissinger: «Il faut parvenir à une issue de compromis en Irak»

 
Conseiller à la Sécurité nationale puis Secrétaire d’Etat sous Richard Nixon puis Gerald Ford, Henry Kissinger est retiré des fonctions publiques depuis 27 ans mais reste une voix écoutée des administrations américaines successives. Il n’a pas été avare de ses conseils auprès de l’actuel président Bush. Présent à Bruxelles pour participer aux travaux de la Commission trilatérale, un groupe de dirigeants américains, européens et japonais se réunissant deux fois par an depuis 1974, Henry Kissinger, réputé avare de ses interventions, a accordé un entretien exclusif au Soir. – Quelle est, raisonnablement, la meilleure issue possible à la crise irakienne? Henry Kissinger: Théoriquement, il est évident que la meilleure stratégie, la meilleure issue, c’est la victoire. J’ai aussi dit depuis lors, qu’une victoire totale, au sens où un gouvernement irakien non contesté agirait sur l’ensemble du territoire irakien, n’est pas possible. Evidemment, les Etats-Unis sont prêts à en payer le prix. Il faut donc une issue de compromis. Ce compromis doit prendre en considération la présence des troupes américaines sur le sol irakien, mais aussi les impératifs sécuritaires d’autres pays. C’est à cela qu’on travaille pour l’instant. – La région paraît nettement moins stable aujourd’hui qu’avant l’intervention américaine, et le pouvoir d’action et d’influence américain, en conséquence, s’en trouve également amoindri. Etes-vous d’accord avec ce constat? – Il est statistiquement possible que nous fassions tout de travers, et qu’occasionnellement nous fassions quelque chose convenablement. Mais si vous le voulez bien, prenons les choses une par une. Lorsque vous dites que la région était stable, elle l’était sous l’un des plus cruels dictateurs, qui tuait des dizaines de milliers de ses gens. On peut difficilement louer ce type de stabilité. L’attaque du 11 septembre n’a pas consisté en un acte isolé: elle fut le résultat d’un mouvement fondamentaliste religieux transcendant les frontières. Partie de ce problème: l’Irak. Il aurait été absurde de considérer comme nécessaire à la stabilité régionale un gouvernement qui avait violé 17 fois le cessez-le-feu, qui entretenait la plus grande armée de la région et était perçu comme détenant des armes de destruction massive. En 1998, le Congrès américain avait voté massivement en faveur du changement de ce régime, et cette résolution avait été signée par le président Clinton. Le président Bush n’est donc pas venu avec une idée nouvelle. Sur cette base, et sur celle découlant de la nouvelle situation en Afghanistan, un changement de régime a été jugé nécessaire à la stabilité. Depuis, beaucoup d’erreurs ont été commises, et je dirais que la situation est devenue beaucoup plus compliquée que quiconque ne l’avait prévu. J’étais en faveur de l’intervention, j’ai été en désaccord avec beaucoup de ses phases. Et j’avais posé des conditions à l’intervention. – En matière de prolifération nucléaire, vous développez une idée nouvelle, consistant à dire que si l’on veut réduire la prolifération, les grandes puissances devront accepter des restrictions dans leurs propres activités en la matière. A quoi pensez-vous exactement? – C’est une idée que nous avons lancée à quatre, deux républicains et deux démocrates. Mais nous n’avons pas encore décidé de ce qu’il fallait entendre par là. Fondamentalement, nous voulons dire que la non-prolifération est cruciale. Nous sommes fermement opposés à ce que l’Iran et la Corée du Nord obtiennent la bombe. Mais pour faire face à l’avenir, nous devons demander aux Etats nucléaires actuels de contribuer également à ce processus, afin que celui-ci ne consiste pas simplement en la perpétuation de leur hégémonie. – Pensez-vous que ce serait une erreur de lancer une opération militaire contre l’Iran? – Personne aux Etats-Unis ne veut une nouvelle action militaire. Mais il y a deux problèmes: le nucléaire d’une part, et le chaos et le terrorisme dans le Moyen-Orient d’autre part. Idéalement, nous devrions résoudre ces problèmes par la négociation. Et je pense que le gouvernement américain a clairement indiqué que nous ne recherchons pas l’opportunité, et nous ne préparons pas de nouvelle opération militaire. Mais il n’est pas sage de dire que vous ne le ferez jamais. – Venons-en au conflit israélo-palestinien. – Trois conditions doivent être réunies. Les puissances extérieures doivent décider relativement précisément de ce qu’elles recommandent. Les Israéliens doivent prendre la décision politique intérieure quant à ce qui doit être fait. Et les pays arabes doivent passer à une reconnaissance formelle, mais aussi définir ce que signifie vivre ensemble dans cette région. Et avant tout, ils doivent mettre en avant un partenaire de négociation. – La proposition saoudienne est pourtant sur la table… – C’est une étape très importante, mais elle gagnerait à être développée. – Pensez-vous une issue prochaine imaginable? – Notre vue est pour l’instant obscurcie par l’impression de chaos dans la région. Si le terme «prochain» signifie dans votre esprit une quinzaine de mois, ma réponse est qu’une avancée significative dans ce délai est concevable. – Quel est votre jugement sur l’évolution de la Russie sous Vladimir Poutine? – Poutine se voit en successeur de Pierre le Grand et de la Grande Catherine, essayant de faire regagner une puissance à la Russie tout en réformant le pays. Ce qui est un processus compliqué en Russie. J’espère qu’au terme de celui-ci la Russie sera plus comparable, dans ses institutions, avec ce que nous considérons souhaitable. Mais je reconnais, comme beaucoup de mes compatriotes, que ce processus est lent, et je demande plus de compréhension à cet égard. Jurek Kuczkiewicz (Source : « Le Temps » (Quotidien – Suisse), le 19 mars 2007)


Home – Accueil الرئيسية

Lire aussi ces articles

25 juillet 2006

Home – Accueil – الرئيسية   TUNISNEWS 7 ème année, N° 2255 du 25.07.2006  archives : www.tunisnews.net Libération: Mobilisation autour d’un

En savoir plus +

2 octobre 2009

Home – Accueil   TUNISNEWS 9 ème année,N° 3419 du 02.10.2009  archives : www.tunisnews.net   Bakchich.info: La régente de Carthage: Main

En savoir plus +

Langue / لغة

Sélectionnez la langue dans laquelle vous souhaitez lire les articles du site.

حدد اللغة التي تريد قراءة المنشورات بها على موقع الويب.